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“Ich liebe es, meine Ideen mit der Welt zu teilen”

Langeweile kommt eigentlich nie auf bei Chris Libuda. Kein Wunder, denn die umtriebige Wahl-Baslerin ist auf so ziemlich jeder Ebene der Kommunikation zu Hause. Sie ist Print- und Onlinejournalistin, Fernsehmacherin und bereitet gerade eine kreative Hochzeitsmesse in der Schweiz vor. Das Thema Hochzeit ist ihr ohnehin sehr wichtig: Sie gibt Workshops für Hochzeitsfotografen und betreibt den Blog „einhochzeitsblog“. Da auch für uns das perfekte Wedding-Outfit ein wichtiges Thema ist, lag es nahe, dass wir uns mit Chris im folgenden Interview einmal etwas ausführlicher unterhalten haben.

Kisura Interview Chris Libuda

Liebe Chris, dieses Pensum ist wahrscheinlich nur mit ganz viel Passion möglich, richtig?

Als Freiberuflerin liebe ich es, vielseitig arbeiten zu dürfen und immer wieder neue Projekte anzustoßen.Das ist zwar ab und zu ein wenig anstrengend - aber ich habe so viel Freude daran, meine Leidenschaften beruflich auszuleben. Zum einen ist es die journalistische Arbeit. Meine Ideen mit der Welt zu teilen und mit der Community in direkten Kontakt zu sein macht so viel Spaß! Zum anderen habe ich ganz große Freude an schönen (Hochzeits-)festen, modernen Dekorationen und kreativen Styles. Deswegen bin ich Hochzeitsbloggerin. Mein Portfolio gibt es unter www.chrislibuda.de. Mein Blog? Hier: www.einhochzeitsblog.com.

Als Journalistin bist Du ja auch oft unterwegs. Welche Kleidungsstücke dürfen in Deinem Gepäck nicht fehlen?

Ja, ich bin viel unterwegs, und auch immer wieder bei Wind und Wetter. Deswegen muss in mein Gepäck immer mindestens ein schicker Schal oder ein kuscheliges Tuch. Auch im Sommer!  Außerdem nehme ich immer ein paar Kleidungsstücke mehr mit, als ich tatsächlich brauche. Mein Kleidungsstil ist nämlich sehr von meiner Stimmung abhängig. Deswegen habe ich gern die Möglichkeit zur Variation.

Lässt Du Dich modisch auch gerne inspirieren? Wenn ja, von wem?

Ich als Hochzeitsbloggerin bin immer wieder fasziniert und gerührt, wenn ich sehe, wie viel Mühe sich Hochzeitsgäste mit ihrem Outfit geben. Manchmal sehe ich nur irgendwo eine Farbe und denke: Das könnte was für mich sein. Aber oft bin ich dann frustriert, wenn ich auf meinen Shoppingtouren nicht die passenden Sachen finde. Und ich gucke auf der Straße, wie die gut gestylten Ladies rumlaufen und habe dann Bilder im Kopf, welches Outfit ich selbst gerne hätte.

Deine alte Heimat ist Hamburg – derzeit wohnst du in Basel, quasi von der Elbe in die Schweizer Berge. Hat sich durch den Umzug auch dein Kleidungsstil geändert?

Um ehrlich zu sein: In Hamburg kann man besser shoppen als hier! Da habe ich oft nur Kleinigkeiten gekauft oder ein Accessoire und schon hatte ich einen neuen Look. Hier bin ich wieder viel für das Fernsehen unterwegs - also musste erst einmal eine kuschelige Daunenjacke her!

Neben Deiner Leidenschaft für den Journalismus hast Du vor zwei Jahren Deinen Blog „Einhochzeitsblog“ ins Leben gerufen. Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Ich hatte das Gefühl, dass die Welt darauf gewartet hat. Im Ernst: Ich möchte Brautpaare darin bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen. Sich von Konventionen zu befreien und Persönlichkeit zu zeigen. Ich habe ein Faible für stilvolle Deko und bin auch ein großer Do-It-Yourself-Fan. Man kann so viel selbst gestalten und so die Hochzeit zu einem wirklich individuellen Fest machen. Außerdem liebe ich es, meine Ideen mit der Welt zu teilen.

Eine Frage noch zum Schluss: Du hast 2013 selbst geheiratet, was sind Deine wichtigsten fünf Tipps für angehende Bräute?

Mein wichtigster Tipp: locker bleiben. Es wird nicht so laufen, wie ihr es euch vorgestellt habt. Vielleicht ist die Suppe versalzen, er regnet, oder der Pfarrer kommt zu spät. All das könnt ihr nicht mehr ändern und nur noch eins tun: den Tag genießen - er geht so schnell rum! Außerdem sollte man Prioritäten setzen, wenn's sein muss knallhart. Das Budget reicht nicht für alles. Aber wenn ihr tolle Fotos und eine super Stimmung wollt, dann investiert in einen sehr guten Kameramann und in einen Top-DJ. Torte und Blumenschmuck sind dann eben nicht so wichtig. Oder andersrum. Die Zeit der Hochzeitsvorbereitung ist übrigens ganz wunderbar dazu geeignet, sich als Paar besser kennen zu lernen.

Autor: SOPHIE

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