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“Bislang war mir Mode oft ein Gräuel”

Auch eine Schauspielerin braucht mal Styling-Support – wie soll man sich schließlich bei all dem Überfluss, was Designer, Mode-Ketten und Co. aus dem Hut zaubern, schon auskennen. Deshalb hat Kisura für die bezaubernde Nina Gnädig, bekannt aus “Soko Stuttgart” und jetzt als neue Kommissarin im „Hauptstadtrevier“, ganz unterschiedliche Looks kreiert – sportlich zum Brunch, casual für den Dreh und schick für den Auftritt auf dem Red Carpet. Was in den USA selbstverständlich ist, kommt auch hier immer besser an: Die Arbeit mit einem Stylisten, um den eigenen Typ mit passenden Outfits zu unterstreichen. In diesem Fall wurde Nina von unserer Kisura Stylistin Maria persönlich beraten. Wir haben die Schauspielerin in Sachen Mode und Stil befragt.

Liebe Nina, das war ein aufregendes und abwechslungsreiches Shooting mit dir – schließlich haben wir dich in drei unterschiedliche Looks gesteckt: sporty, casual und schick. Was trägst du denn persönlich am liebsten?
Dadurch dass ich als Schauspielerin immer wieder in neue Rollen und damit auch in ganz unterschiedliche Kostüme schlüpfen darf, mag ich es in meiner Freizeit am liebsten schlicht. Ich muss darin zappeln können. 🙂

Welchen Stil magst du noch?
Das hängt ja immer von der Persönlichkeit ab, die drinsteckt. Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt in dem, was man trägt. Und das kann bei mir an einem Tag das Sommerkleidchen sein und am Nächsten der schwarze Rolli mit Boots. Tagsüber sportlich, lässig, manchmal rockig – und abends dann hin und wieder eleganter. Hauptsache, ich kann darin so sehr wie möglich ich selbst sein.

Lässt du dich auch gerne mal von einem inspirieren?
Ich mag es sehr, mit welcher Leichtigkeit und Spielfreude viele Französinnen Mode interpretieren. Sie lernen schon von klein auf, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was ihnen steht – ganz unabhängig davon, ob das gerade in ist. Und dann machen sie etwas Eigenes draus.

Was war der Grund weshalb du dich an Kisura gewendet hast?
Bislang war mir Mode oft ein Gräuel – die Tatsache, dass man über das Äußere eingeschätzt und beurteilt, im Zweifelsfall verurteilt wird, fand ich furchtbar. Ich hätte mich dem am liebsten verweigert. Aber man kann sich dem ja nicht ganz enthalten, also hab ich mich durch die stereotype Wahl von Jeans und T-Shirt weitestgehend zu entziehen versucht. Das trage ich auch nach wie vor gerne, aber durch Maria hab ich gelernt, was für einen Unterschied es machen kann, welche Jeans und welches T-Shirt man wählt. Wie groß die Bandbreite sein kann – und der Spaß dabei.

Mit deiner Stylistin Maria hast du schon viele Lieblingsteile entdeckt. Was gefällt dir am Konzept?
Die Idee ist doch großartig. Man schickt all seine konfusen Kleidungsfragen, seine Vorstellungen von Vorzügen und Abneigungen zu Kisura – und bekommt ein Paket voll umgesetzter Stilantworten zurück. Hinzu kommt, dass die Mädels dort alle außergewöhnlich motiviert und warmherzig sind und sich extrem offen auf ihr jeweiliges gegenüber und dessen Bedürfnisse einlassen. Dadurch fühlt man sich gut aufgehoben und lernt nebenbei einen souveränen Umgang mit Farben, Materialien und Schnitten. Das nenn ich eine optimale Umsetzung von Rat und Tat!

Zum Schluss: Deine 5 Kleidungsstücke, die in deinem Kleiderschrank nicht fehlen dürfen?
Die Lederjacke, die Maria für mich entdeckt hat – sie begleitet mich bei Wind und Wetter auf dem Fahrrad, nachts an den Strand oder über die Abendgarderobe zu Filmpremieren. Und immer schützt sie mich. Alles andere darf im Zweifelsfall fehlen! 🙂

Autor: Annmarie

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