Anne’s Kolumne

KISURA Online-Stylist - Kolumne Anne

The most wonderful time of the year – es gibt kaum einen Satz, der besser umschreiben würde, was Weihnachten und die Adventszeit für mich bedeuten. Mein Handy zeigt seit Wochen unter den meistgespielten Songs hauptsächlich Weihnachtslieder und als Hauptnahrungsmittel bin ich seit dem ersten Advent auf Lebkuchen umgestiegen. Ich zähle mich selbst nicht zu den Weihnachts-Fanatikern, aber die Anzahl an Verlinkungen auf Videos von Menschen und Tieren, die das Weihnachtsfieber voll erwischt, gibt mir langsam zu denken. Höre ich auch nach Jahren noch voller Freude „Last Christmas“? Vielleicht. Kann ich bei der Muppets-Weihnachtsgeschichte und „Kevin allein zuhause“ mitsprechen? Möglicherweise. Und trotzdem empfinde ich meine Liebe zu Weihnachten und allem was damit zusammenhängt nicht als verrückt, sondern als sehr natürlich. Es geht mir nicht um Geschenke – wobei ich unglaublich gerne beschenkt werde- oder den Kommerz. Mich begeistert einfach jedes Jahr aufs Neue wie viel schöner und friedlicher alles rund um die Weihnachtszeit wird.

Wie wundervoll war es früher als Kind am ersten Adventsmorgen aufzuwachen und das ganze Haus war weihnachtlich geschmückt und unsere kleine Welt wie verzaubert. Alles war plötzlich warm und gemütlich, voller Glitzer und Licht. Der Geruch von Räucherkerzen weckt bei mir genauso viele nostalgische Gefühle wie der Geschmack kandierter Äpfel und gebrannter Mandeln. Vier Wochen lang geht es nur um das Fest der Liebe und um Besinnlichkeit. Der Zauber der Weihnacht hat mich jedes Jahr aufs Neue gepackt.

Die kalte Dusche Realität hat mich natürlich zwangsläufig im Laufe der Jahre getroffenen als ich feststellen musste, dass die Lichterketten sich nicht von allein aufhängen, wie teuer die Prachtbäume sind, die mein Vater jedes Jahr mit nach Hause gebracht hat und wie viel Zeit und Geld es kostet den Weihnachtszauber wirken zu lassen.

Liebe ich diese spezielle Zeit des Jahres deshalb weniger? Natürlich nicht. Inzwischen mischt sich in meine weihnachtliche Vorfreude auch immer eine Portion Stolz, wenn meine Dekoration von Familie und Freunden bewundert wird und ich mich zum Feierabend an meiner liebevoll aufgehängten -stilvollen- Beleuchtung erfreuen kann. Plätzchenbacken ist für mich eine Art Meditation und ein abendliches Glas Glühwein lässt auch den stressigsten Arbeitstag in den Hintergrund rücken. Voller Freude wecke ich meine Kinder mit einer „Rock-Christmas“-Playlist und hole Ugly-Christmas Sweater und Weihnachtssocken hervor. Und erfreue mich an ihren strahlenden Augen und ihrem Weihnachtsfieber genauso wie meine Eltern früher bei mir.

In Vorbereitung auf diese Kolumne habe ich festgestellt, dass mein Aufstieg zur Geschäftsführerin bei KISURA große Ähnlichkeit zu diesem Perspektivwechsel hat.
Während ich bis zum letzten Jahr vor allem nur Teil des Teams war, habe ich nun den vollen Einblick hinter die Kulissen, in alle Prozesse und in all das, was nötig ist, damit wir bei KISURA unsere Kundinnen glücklich machen können. Auch hier ist die Realität um einiges härter als die Vorstellung. Auch hier musste ich schnell erkennen, wie viel mehr Arbeit dazu gehört und wie viele Details beachten werden müssen, damit unsere KISURA-Boxen ihre „Styling-Magie“ wirken können und alles reibungslos läuft.

Aber wie bei meiner Begeisterung für das schönste Fest des Jahres hat auch meine Leidenschaft für KISURA mit dem Zuwachs an Arbeit nicht abgenommen. Ich bin wahrscheinlich mehr denn je voller Engagement in meinem Job tätig, stehe jeden Tag noch mehr hinter dem Konzept von KISURA und bin davon überzeugt, dass wir die Welt unserer Kundinnen mit jeder Outfit-Box ein bisschen schöner machen. Ich bin stolz auf jedes gute Feedback und jede gewonnene Kundin. Ich erfreue mich an Instagram-Posts und der positiven Resonanz jedes Menschen, dem ich etwas über unser Curated Shopping Angebot erzähle.

Ähnlich wie ich mich am Vorabend des ersten Advents über meine gelungene Dekoration freuen kann, gehe ich voller Zufriedenheit über das Geleistete nach Hause und bin stolz auf das, was mein Team und ich jeden Tag leisten. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es nie anstrengend ist, aber macht es das Ergebnis am Ende weniger schön, weil man kämpfen muss, um es zu erreichen? Ganz im Gegenteil – die Wertschätzung für Erreichtes steigt mit der Anstrengung, die dafür nötig ist. Und so ist es für mich trotz der größeren Verantwortung, der Überstunden und der zum Teil nervenaufreibenden Stunden eine Aufgabe, der ich mich gerne stelle und die ich voller Elan ausübe. Und das Beste daran ist natürlich, dass ich mich dieser – im Gegensatz zu meiner liebsten Weihnachtszeit – jeden Tag des Jahres widmen kann und damit gemeinsam mit meinem Team für glänzende Augen sorgen kann.