Pflanzliche Fasern

Muttertag – der Tag, an dem wir unseren Müttern einmal mehr dafür danken, dass sie immer für uns da sind. Von Geburt an spielt sie in unserem Leben eine ganz besondere Rolle. Ob wir nun gerade das größte Glück erleben oder durch harte Zeiten gehen. Sie kennt uns in und auswendig. Ihr Rat ist für uns selbst im Erwachsenenalter noch Gold wert. Und weil wir in unserem stressigen Alltag oft vergessen, ihr zu sagen, wie sehr wir sie für das lieben, was sie jeden Tag für uns tut, ist der Muttertag jedes Jahr aufs Neue ein schöner Anlass, um einfach mal „Danke“ zu sagen.

Kleine Liebesgeschichten

„Du machst ja Sachen. Genau, wie deine Mama.“ Diesen Satz höre ich sehr oft, von meiner Familie und Menschen, die mich und meine Mutter näher kennen. Aber am häufigsten von meinem Papa. Es ist schon verrückt, wie ähnlich ich meiner Mutter bin. Meine Kleiderwahl, meine manchmal etwas zerstreute Art, die Lachanfälle aus dem nichts. Egal, ob ich mein Handy zum gefühlt hundertsten Mal suche, oder ob ich mal wieder ein Kleidungsstück gekauft habe, das meine Mama schon seit den 80ern im Schrank hat. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an sie denke. Denn mal so schnell bei meinen Eltern vorbeischauen geht selten und ich freue mich über jede Situation, die mich an meine Mutter erinnert.
Vor 6 Jahren bin ich nach Berlin gezogen, weg von meiner Heimat: Genau genommen 683km. Für manche ein Katzensprung, für mich eine große Entfernung. Diesen Schritt, hätte ich ohne meine Eltern und besonders ohne meine Mama nie gewagt. Sie unterstützt und bestärkt mich in jeder Entscheidung, die ich treffe und gibt mir das Gefühl, dass ich alles schaffen kann was ich mir in den Kopf gesetzt habe. Sie hat mir beigebracht immer offen gegenüber neuem zu sein und sich im Leben nicht immer zu ernst zu nehmen. Sie hört sich meine Probleme an, nimmt sich Zeit für mich. Immer. Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar.
Durch die Entfernung genieße ich die Momente, die wir zusammen haben, umso mehr. Und ganz besonders diese in denen wir Schallplatten auflegen und dazu tanzen als gäbe es keinen Morgen mehr…

Salina von Kisura

Weißt du noch, wie ich ständig nachsitzen musste? Nur weil ich eine andere Farbe benutzte? Ich würde es wieder machen, jeden Tag, jede Sekunde!Und du warst so sauer, denn klar, es war dir peinlich, doch dann hast du mich vor all denen verteidigt. Und weißt du was, Ma? Das war ziemlich cool!
Heute weiß ich Eines: Es gibt eigentlich keine schwerere Aufgabe, als die einer Mutter! Von morgens bis abends macht man sich wahrscheinlich um irgendetwas Sorgen. Nachts schläft man auch nicht, weil es so viel zum Nachdenken gibt. Eigentlich banale Dinge aber eben auch die großen Gedanken, wie eine gemeine Äußerung von Anderen. Du hast als Mutter so sehr mitgelitten. Dafür und vieles mehr würde ich gerne einfach mal „DANKE“ sagen. Am 9. Mai ist Muttertag und eigentlich brauchen wir keinen bestimmten Tag um unseren Müttern zu danken, doch gerade am Muttertag ist es so schön mit seiner Mutter Zeit zu verbringen. Gemeinsam am Tisch einen Grapefruite-Zitronen-Saft zu trinken und die Zeit zu genießen.

Anni von Kisura

Schon seit ich denken kann, ist meine Mama die Frau, auf die ich immer zählen kann und die alles nur Mögliche in Bewegung setzt, um mich zu unterstützen. Sie ist die Frau, die mich egal in welcher Situation zum Lachen bringt und für mich einsteht. Nicht nur zum Muttertag liegt es an uns Töchtern und Söhnen uns bei unseren Müttern zu bedanken. Es sind die kleinen Gesten, die wir in unseren Alltag integrieren sollten, um zu zeigen, wie dankbar wir für unsere Mütter sind. Denn sie sind die, die uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir sind. 

Laura von Kisura

Geschenk zum Muttertag
Mutter und Tochter
Geschenkset Postkarten Danke

AUS DER MUTTERPERSPEKTIVE

Normalerweise sollte der Muttertag der Tag sein, an dem meine Kinder mir zeigen, wie lieb sie mich haben und wie dankbar sie für mich als ihre Mama sind. Über ihre kindliche Freude am Schenken und mir kleine Freuden bereiten, vergesse ich dann so manche kleine und auch etwas größere Sorge. Doch dieses Jahr möchte ich mich am Muttertag stattdessen einmal bei meinen Kindern bedanken. Einen besonderen Zeit-mit-Mama-Tag feiern, denn das letzte Jahr hat unserer Mutter-Kind-Beziehung einiges abverlangt. Zwischen Homeschooling, Homeoffice, Präsenz-Unterricht und einem Mangel an abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten bleibt vieles auf der Strecke. Sei es das gemeinsame Frühstücken und Fertigmachen, weil ich, wenn sie aufstehen, bereist am PC sitze oder die Wochenendausflüge, weil nach einer chaotischen langgezogenen Woche im Organisations-Wirrwarr keine Energie mehr für ausgedehnte Fahrradtouren übrig ist. Und doch stehen sie da -meine auf vieles verzichtenden Kinder- und lassen mir an einem besonders anstrengenden Tag eine Badewanne ein oder machen am Wochenende Frühstück, damit ich eine halbe Stunde länger liegen bleiben kann. Was machen da die Videokonferenzen, in die sie ab und an hineinplatzen oder die nervenaufreibende Dauerschleife des aktuellen Lieblingssongs im Kinderzimmer? Mir ist bewusst, dass viele Mütter (und Väter) in diesem vergangenen Jahr mit wesentlich mehr zu kämpfen hatten als ich. Selbst in Extremsituationen bin ich mir darüber immer wieder im Klaren. Dass wir uns als Familie auch während 16-tägiger Quarantäne nicht die sprichwörtlichen Köpfe eingeschlagen haben, ist nicht zuletzt meinen wunderbaren, mitfühlenden und rücksichtsvollen Kindern zu verdanken, die hier für ihre beiden erkrankten Eltern zurückstecken mussten. Aufgrund all dieser kleinen und großen Opfern und der Erkenntnis, dass sie schon jetzt mehr Herz und Empathie zeigen als viele Erwachsene, heißt es bei mir dieses Jahr zum Muttertag: „Danke, dass ich eure Mama sein darf!“

Anne von Kisura

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